Wie kommt es zu einer Allergie?

Warum bleibt der eine gesund, der andere entwickelt eine Allergie? Diese Frage lässt sich bisher nicht abschließend beantworten. Die genauen Ursachen für die Entstehung von Allergien sind noch nicht vollständig geklärt. Klar ist nur: Verschiedene Faktoren wirken hier zusammen. 


Zum einen liegt eine Störung des Immunsystems zugrunde. Auch eine erbliche Neigung spielt eine Rolle, besonders bei allergischen Erkrankungen, bei denen das Immunglobulin E (IgE) maßgeblich beteiligt ist - dazu gehören etwa der Heuschnupfen oder auch die primäre Nahrungsmittelallergie - ist eine erbliche Neigung von Bedeutung. Zu diesen beiden Voraussetzungen müssen meist noch weitere Faktoren hinzukommen, damit eine Allergie zum Ausbruch kommt. 


Eine Allergie kann nur entstehen, wenn man zuvor zumindest einmal in Kontakt mit dem Allergen kam. Bei diesem Erstkontakt treten in der Regel keinerlei Symptome auf. Meist unbemerkt kommt es dabei zu einer so genannten Sensibilisierung: Der Körper beziehungsweise das Immunsystem wird sensibel, also empfindlich gegenüber einem bestimmten Allergen.


Zwischen dem Erstkontakt und der ersten allergischen Reaktion nach einem erneuten Kontakt können wenige Tage liegen oder auch mehrere Jahre. Das Immunsystem kann innerhalb kürzester Zeit Abwehrmechanismen aktivieren, sobald man in Kontakt mit dem Allergen kommt. Infolgedessen kommt es zu einer allergischen Reaktion. Je nachdem, welches Organ betroffen ist (z. B. die Lunge, der Verdauungstrakt oder die Haut), geht diese Reaktion mit ganz unterschiedlichen Beschwerden einher. 

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Von der Sensibilisierung zur Allergie

Birkenblätter, Birkenrinde und Birkenblüten

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Wie viel bestimmen unsere Gene?

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Im Fokus der Forschung

Forscherin schüttelt Reagenzglas

Welche „Player“ des Immunsystems bei allergischem Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen welche Bedeutung besitzen und wie sie zusammenspielen, ist teils noch unklar und wird deshalb intensiv erforscht …weiter

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