Heuschnupfen - Beschwerden lindern

Mal wieder erkältet, das denken sich gerade im Frühjahr viele Menschen, die eigentlich an Heuschnupfen leiden. Und sie warten ab, bis die Symptome von alleine abklingen, statt sie mit Allergie-Medikamenten zu bekämpfen. Doch ein Schnupfen, der jedes Jahr zu einer ähnlichen Zeit auftritt, könnte auf eine Allergie hinweisen.

Auch unter denen, die schon wissen, dass sie auf Pollen allergisch reagieren, gibt es viele, die mit stärkeren Beschwerden leben, als eigentlich nötig wäre. Oft werden wenig wirksame Medikamente genommen, zu häufig gewechselt oder verschiedene Mittel willkürlich kombiniert, ohne dass die Kombination einen erwiesenen Zusatznutzen hat. So riskiert man zwar Nebenwirkungen, erhält aber nicht die maximal mögliche Linderung.

Hier erfahren Sie, welche Strategien und Medikamente die Heuschnupfen-Symptome gezielt abschwächen oder sogar verschwinden lassen. Einen Überblick über die Erkrankung – und einen aktuellen Pollenflugkalender – erhalten Sie auch in unserem Faktenblatt „Pollenallergie“, das Sie hier herunterladen können. 

Heuschnupfen-Symptome

Heuschnupfen-Beschwerden ähneln denen einer Erkältung: Fließschnupfen, juckende, tränende, entzündete Augen. Wenn sie jedes Jahr zu einer ähnlichen Zeit auftreten, ist dies ein typisches Anzeichen für eine Pollenallergie. Erschöpfung, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Hautreaktionen sind mögliche Begleit-Symptome. ...weiter

Auslöser finden

Der erste Schritt zu einem besseren Leben mit der Allergie sind ärztliche Untersuchungen, um herauszufinden, gegen welche Stoffe man reagiert. In einem ausführlichen Anamnese-Gespräch fragt der Arzt oder die Ärztin, wann welche Beschwerden auftreten. Mit einem sogenannten Pricktest kann man einen ersten Verdacht prüfen. ...weiter

Allergene meiden

Ganz vermeiden kann man Pollen nicht. Doch mit ein paar Tipps kann man zumindest die eingeatmete Dosis senken. Wann die Pollenbelastung am stärksten ist, hängt von der jeweiligen Pflanze ab, vom Wetter sowie von dem Ort, an dem man wohnt. Es hilft, das Lüften der Wohnung daran anzupassen. Eventuell verschaffen auch eine Staubmaske oder ein Nasenfilter etwas Linderung. …weiter

Medikamente gegen Heuschnupfen

Nasensprays mit Glukokortikoiden, umgangssprachlich „Cortison“ genannt, haben die stärkste Wirkung gegen Heuschnupfen-Symptome. Die Nebenwirkungen von Cortison in dieser lokalen Anwendung gehen meist nicht über Nasenbluten, eine trockene Nase und Irritationen im Rachenbereich hinaus. Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Antihistaminika. …weiter

Die spezifische Immuntherapie

Die spezifische Immuntherapie (SIT), auch Hyposensibilisierung genannt, hat einen besonderen Stellenwert unter den Behandlungsverfahren allergischer Erkrankungen. Zum einen, weil es sich um einen ursächlichen (kausalen) Therapieansatz handelt; zum anderen, weil die SIT ganz spezifisch auf bestimmte Allergene abzielt. … weiter

Kreuzallergien - Reaktionen gegen Obst- und Gemüsesorten

Viele Pollenallergiker reagieren auf so genannte Pollen-assoziierte Nahrungsmittel. Dabei handelt es sich um Nahrungsmittel pflanzlicher Herkunft, die Eiweißstoffe enthalten, die denen in Pollen ähneln. Beispielsweise verträgt jemand, der auf Hasel- oder Birkenpollen in der Luft allergisch reagiert, häufig bestimmte Obstsorten wie Äpfel oder Karotten nicht.  …weiter

Was macht die Heuschnupfen-Forschung?

Wie kann man möglichst früh erkennen, ob eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei einem Patienten anschlägt? Sind kürzere Behandlungsformen möglich? Und welche Schadstoffe in der Atemluft verschlimmern allergische Beschwerden? Diese und weitere Fragen versuchen Forschende zu klären. …weiter

Video: Heuschnupfen behandeln - so geht es richtig

Hier befindet sich ein Video, das der Allergieinformationsdienst über Vimeo bereitstellt. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung