Was macht die Heuschnupfen-Forschung?

Immer wieder werden alternative Behandlungsformen entwickelt mit dem Ziel, Betroffenen die langwierige spezifische Immuntherapie (SIT) zu ersparen. Oft endeten diese Versuche bisher in Sackgassen. In einer aktuellen Studie erwiesen sich beispielsweise niedrig dosierte Allergeninjektionen vor Beginn der Pollensaison als Fehlschlag, weil sie zwar Hautreaktionen erfolgreich unterdrückten, sich aber Atembeschwerden und allergische Symptome in der Nase verschlechterten.

Große Forschungsanstrengungen gibt es auch zu der Frage, inwieweit Umwelteinflüsse bestehende Allergien der Atemwege negativ beeinflussen oder die Allergiegefahr generell erhöhen könnten. So fanden Wissenschaftler des Helmholtz-Forschungszentrums in München heraus, dass die Allergenproduktion der Ambrosia nochmals stark ansteigt, wenn die Pflanzen an viel befahrenen Straßen stickstoffhaltigen Abgasen ausgesetzt sind.

In einer anderen Studie wurde hingegen kein Zusammenhang zwischen rauchenden Haushaltsmitgliedern und den allergischen Erkrankungen Heuschnupfen, Bronchitis und Pseudo-Krupp bei Kindern festgestellt. Zwischen kindlichem Asthma und Passivrauch gab es jedoch schon eine Verbindung.

Letzte Aktualisierung: 14. März 2017 / Quellen
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Quellen:
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  • Ring, J. et al: Weißbuch Allergie in Deutschland 3. Auflage, München 2009
  • Ring J. Angewandte Allergologie, 3. Aufl., Urban & Vogel, München, 2004
  • Schmitz, R. et. al.: Verbreitung häufiger Allergien bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1). In: Bundesgesundheitsbl 2014 · 57, S. 771–778
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Letzte Aktualisierung:
14. März 2017

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