Risikofaktoren für Tierhaarallergien

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Kind liegt mit Katze auf dem Teppich

Ein entscheidender Faktor für das Entwickeln einer Sensibilisierung (und später vielleicht einer Allergie) gegen Katzen ist deren Vorkommen in der Wohngemeinde. Heute weiß man, dass in vielen Gemeinden Menschen, die mit einer Katze aufwachsen, nicht häufiger an Katzenallergie leiden als Menschen, in deren Haushalt niemals eine Katze gelebt hat. Der Grund liegt darin, dass sich die Allergene ganz von selbst überall verteilen.

Untersuchungen aus den Vereinigten Staaten bestätigen, dass in afroamerikanischen Gemeinden, in denen die Haltung von Katzen und anderen Tieren im Haus nicht üblich ist, auch sehr wenige Katzenallergene vorkommen. Daten aus Stockholmer Schulen zeigen, dass die Zahl der Katzenallergene im Klassenzimmer direkt mit der Zahl der Kinder zusammenhängt, die zuhause eine Katze haben. Dies ist vor allem für Kinder schwierig, die bereits Katzenallergiker sind. Sie tragen ein erhöhtes Risiko, bei Auftreten von Katzenallergenen dauerhaft Asthma zu entwickeln.

Hunde haben die Angewohnheit, sich auf der Erde zu wälzen, auch in Exkrementen. Ihre Haltung erhöht laut Studien anders als bei Katzen die Zahl der Endotoxine, also Bestandteile von Bakterienzellen, im Haus. Außerdem kann sich die bakterielle Zusammensetzung des Hausstaubs und auch die Zusammensetzung der Darmbakterien bei Kindern durch einen Hund ändern. Ob dies zu gesundheitlichen Gefahren führt, muss in weiteren Studien geklärt werden. Bereits heute empfehlen Fachleute allerdings Menschen mit Hausstaubmilbenallergie, sich kein Tier anzuschaffen, da dies die Zahl der Hausstaubmilben erhöht.

Letzte Aktualisierung: 25.03.2019 / Quellen
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Die hier aufgeführten Leitlinien und Aufsätze richten sich, so nicht ausdrücklich anders vermerkt, an Fachkreise. Ein Teil der hier angegebenen Aufsätze ist in englischer Sprache verfasst.

Quellen:

       

    Letzte Aktualisierung:
    25.03.2019

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