Risikofaktoren für Tierhaarallergien

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Kind mit Katze / © Alena Ozerova - Fotolia

Ein entscheidender Faktor für das Entwickeln einer Sensibilisierung (und später vielleicht einer Allergie) ist zumindest bei Katzen deren Vorkommen in der Wohngemeinde. Heute weiß man, dass in vielen Gemeinden Menschen, die von klein auf mit einer Katze aufwachsen, nicht häufiger an Katzenallergie leiden als Menschen, in deren Haushalt niemals eine Katze gelebt hat. Der Grund liegt im passiven Transfer der Allergene, die sich ganz von selbst überall verteilen.

Untersuchungen aus den Vereinigten Staaten bestätigen, dass in afroamerikanischen Gemeinden, in denen die Haltung von Katzen und anderen Tieren im Haus nicht üblich ist, auch sehr wenige Katzenallergene vorkommen. Daten aus Stockholmer Schulen zeigen, dass die Zahl der Katzenallergene im Klassenzimmer direkt mit der Zahl der Kinder zusammenhängt, die zuhause eine Katze haben. Dies ist vor allem für Kinder schwierig, die bereits Katzenallergiker sind. Sie tragen ein erhöhtes Risiko, bei Auftreten von Katzenallergenen dauerhaft Asthma zu entwickeln.

Hunde haben die Angewohnheit, sich auf der Erde zu wälzen, auch in Exkrementen. Ihre Haltung erhöht laut Studien anders als bei Katzen die Zahl der Endotoxine im Haus. Außerdem kann sich die bakterielle Zusammensetzung des Hausstaubs und auch die Zusammensetzung der Darmbakterien bei Kindern durch einen Hund ändern. Ob dies zu gesundheitlichen Gefahren führt, muss in weiteren Studien geklärt werden. Bereits heute empfehlen Fachleute allerdings Menschen mit Hausstauballergie, sich kein Tier anzuschaffen, da dies die Zahl der Hausstaubmilben erhöht.

Letzte Aktualisierung: 11.03.2017 / Quellen
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Quellen:
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    • Helmholtz Zentrum München: LISAplus-Studie: https://www.lisastudie.de/ (Letzter Abruf: 08.03.2017)
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    • Ramadour, M. et. al: Cat sex differences in major allergen production (Fel d 1). In: Journal of Allergy and Clinical Immunology, February 1998, Volume 101, Issue 2, Pages 282–284
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    Dr. Adam Chaker

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    ZAUM - Zentrum Allergie und Umwelt

    E-Mail: adam.chaker noSp@m@tum.de