Ihr Wissen hilft: Umfrage zur Asthmaprävention bei Kindern sucht Teilnehmende!

Wir haben bereits darauf hingewiesen: Ein Wissenschaftsteam ruft zur Online-Umfrage zum Thema „Asthma bei Kindern verhindern“ auf. Ziel: Die Wissenschaftler:innen möchte den innovativen Ansatz zur Asthmaprävention alltagstauglich und einsatzfähig machen und bitten deshalb Eltern und Pflegepersonen von Kindern, ihre Einschätzung zur Umsetzbarkeit in einer anonymen Umfrage mitzuteilen. Die Umfrage läuft noch bis Ende Mai 2022.
Tastatur: Online-Umfrage - ©momius - stock.adobe.com

Der beste Ansatz könnte wirkungslos sein, wenn Eltern und Pflegepersonen ihn nicht akzeptieren oder er nicht praktikabel ist. Deshalb möchten Prof. Erika von Mutius, Direktorin des Instituts für Asthma- und Allergieprävention von Helmholtz Munich, und Bettina Rankl, Koordinatorin für Arzneimittelentwicklung, schon während der Produktentwicklung mit Hilfe einer Online-Umfrage herausfinden, ob das geplante Konzept zur Vorbeugung von Asthma und Allergien im Kindesalter von Eltern und Pflegepersonen akzeptiert und als durchführbar bewertet wird.

Eltern und Großeltern: bitte teilnehmen!

Die Umfrage richtet sich prinzipiell an Eltern oder auch Großeltern, unabhängig davon, ob es in der Familie bereits an Asthma und Allergien erkrankte Kinder gibt. Ein besonderes Augenmerk liegt aber auf Familien mit "Risiko-Kindern", also Kindern in deren Familie Asthma oder Allergien aufgetreten sind.

Umfrage-Ergebnis beeinflusst Forschungsergebnisse

Die Teilnehmenden der Umfrage können durch ihre Einschätzung die Entwicklung des Produkts in eine anwendungsfreundliche und alltagstaugliche Richtung lenken. Da es sich in diesem Fall um ein Produkt zur Anwendung bei Kleinkindern handelt, ist die Akzeptanz des betreuenden Umfeldes besonders wichtig für den Erfolg des Forschungsansatzes.

Sie können bis Ende Mai an der Umfrage teilnehmen: Asthma bei Kindern verhindern

Die Wissenschaftlerinnen im Gespräch

Im Interview mit dem Lungeninformationsdienst von Helmholtz Munich erläutern die Wissenschaftlerinnen Prof. von Mutius und Rankl, dass ihr Ansatz der erste vorbeugend wirksame Schutz vor der Entstehung von Asthma im Kindesalter sein könnte und welche Faktoren das Risiko für die Entstehung von Asthma bronchiale erhöhen können. Sie sprechen über die sogenannten Bauernhofhypothese – auch Hygienehpothese genannt – und wie das Aufwachsen auf einem Bauernhof vor Asthma schützen kann.  Diese Erkenntnisse lassen die Forschenden auch in ihrem innovativen Ansatz zum Schutz vor Asthma einfließen.