Umfrage: Allergie-Diagnose per Nasenabstrich?

Ein internationales Wissenschaftsteam unter Leitung der Technischen Universität München entwickelt derzeit eine neue Methode zur Allergiediagnostik. Ziel ist es, mit einem sanften Abstrich von der Nasenschleimhaut allergische Erkrankungen von Infektionen oder anderen entzündlichen Erkrankungen der Atemwege zu unterscheiden. Dazu startet nun eine Umfrage, um die Aufgeschlossenheit potentieller Nutzerinnen und Nutzer zu erkunden.
Bildschirmausschnitt zum Erklärvideo über ADAPT (Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber, ZAUM/TUM/Helmholtz Zentrum München

 

Schon jetzt sind eine Reihe von Allergietests frei erhältlich, einige davon auch als „Do-it-yourself“-Test für zu Hause. Die meisten dieser Tests beruhen auf Haut- oder Blutuntersuchungen. Die neuartige Methode, die nun im Rahmen des Projekts ADAPT (Airway disease analysis and prevention = Analyse und Prävention von Atemwegserkrankungen entwickelt werden soll, würde nur Abstriche der Nasenschleimhaut benötigen, um allergische Erkrankungen, Asthma und andere entzündliche Atemwegserkrankungen zu erkennen und von Infektionen zu unterscheiden.

Die Forschenden bitten Interessierte, an einer Umfrage zur künftigen Akzeptanz einer solchen Methode teilzunehmen und damit ihre Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten und erfolgt anonym.

Hier geht´s zur Umfrage. 

Das Forschungsprojekt wird von dem internationalen Forschungsnetzwerk EIT Health gefördert. An dem Netzwerk sind neben großen Forschungsorganisationen auch Industriepartner beteiligt. Weiterführende Informationen zu dem Forschungsansatz gibt Studienkoordinator Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber in einem Erklärvideo 

Quellen:
Umfrage ADAPT:  https://lamapoll.de/ADAPT/
EIT Health – Projektseite ADAPT https://eithealth.eu/project/adapt/
Schmidt-Weber, C.: Erklärvideo zur Erkennung von Atemwegserkrankungen
https://www.youtube.com/watch?v=YkTZ7me7FuY&feature=youtu.be