Theophyllin

Wirkung

Theophyllin, das am häufigsten eingesetzte Medikament aus der Gruppe der Xanthine, ist ein weiterer Vertreter der Bronchien-erweiternden Substanzen. Es wirkt schwächer und über einen anderen Mechanismus als Beta-2-Sympathomimetika und Anticholinergika. In erster Linie erweitert es verengte Bronchien und erleichtert dadurch die Atmung. Zudem verbessert es den Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien, hemmt die Freisetzung von Histamin und scheint auch direkt entzündungshemmend zu wirken.

Anwendung

Theophyllin wird üblicherweise oral in Form von Tabletten oder Kapseln eingenommen, im Notfall (schwerer akuter Asthmaanfall) auch als intravenöse Injektion oder Infusion.

In der Dauertherapie des allergischen Asthmas zählt es zu den Ersatzmedikamenten, wenn andere Wirkstoffe wie Beta-2-Sympathomimetika oder Anticholinergika nicht ausreichend wirksam sind.

Wichtige Nebenwirkungen und Nachteile

Mögliche Nebenwirkungen sind Herzrhythmusstörungen und/oder Verschlimmerung einer bestehenden Herzerkrankung oder Herzschwäche. Wegen des relativ hohen Risikos für eine Überdosierung sollten die Serum-Wirkstoffspiegels und die Herzfunktion während der Therapie regelmäßig kontrolliert werden. Bei gleichzeitiger Verabreichung anderer Medikamente sind zahlreiche Wechselwirkungen zu beachten.

Letzte Aktualisierung: 12. März 2018 / Quellen
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Quellen:
Letzte Aktualisierung:
12. März 2018
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Wissenschaftliche Beratung

Prof. Dr. Roland Buhl
Universitätsmedizin Mainz
Schwerpunkt Pneumologie
E-Mail:
roland.buhl noSp@m@unimedizin-mainz.de