Einschränkungen und Gegenanzeigen zur spezifischen Immuntherapie

Für beide Verfahren der spezifischen Immuntherapie (SIT) gibt es eine Reihe von Gegenanzeigen. Dazu zählen insbesondere:

  • (chronische) Erkrankungen
  • (auch durch Medikamente bedingte) Schwächen des Immunsystems
  • nicht ausreichend kontrolliertes Asthma bronchiale
  • aktuelle Krebserkrankungen
  • die langfristige Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Beta-Blocker, Immunsuppressiva)

Während einer Schwangerschaft sollte eine SIT nicht begonnen werden. Die Fortsetzung einer bereits begonnenen SIT bei Schwangeren ist in bestimmten Fällen – nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiken – möglich. Im Einzelfall muss die Ärztin/der Arzt entscheiden.

Da die SIT eine gewisse Mitarbeit von Seiten der Betroffenen erfordert, wird sie der Leitlinie zufolge bei Kindern im Alter unter fünf Jahren nicht empfohlen. 

Letzte Aktualisierung: 12. März 2018 / Quellen
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12. März 2018
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Wissenschaftliche Beratung

Prof. Dr. Roland Buhl
Universitätsmedizin Mainz
Schwerpunkt Pneumologie
E-Mail:
roland.buhl noSp@m@unimedizin-mainz.de