Behandlungsmaßnahmen in der Allergieprävention

Zur Sekundärprävention zählen verschiedene Maßnahmen zur Behandlung von Allergien.

Basistherapie Hautpflege

Die regelmäßige, tägliche Pflege der Haut mit Cremes, Lotion oder Ölen ist in jeder Phase der Neurodermitis die grundlegende Behandlung. Deshalb spricht man auch von Basistherapie. Studien zeigen, dass das Eincremen nachweislich die Barrierefunktion der Haut etwa gegen schädigende äußere Einflüsse stärkt, ihren Feuchtigkeitsgehalt verbessert und Juckreiz mildert.

Mit einer stabilisierten Hautbarriere kommt es seltener zu Krankheitsschüben, diese verlaufen milder oder können sogar ganz verhindert werden. Oft lassen sich Medikamente reduzieren. Damit zählt die „Basistherapie Hautpflege“ auch zu den Präventionsmaßnahmen.

Spezifische Immuntherapie

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Spezifische Immuntherapie zur Sekundärprävention

Die spezifische Immuntherapie (SIT) ist besser bekannt unter dem Namen „Hyposensibilisierung“. Zuweilen taucht auch der Begriff „Allergie-Impfung“ oder „Allergie-Spritze“ auf, da ähnlich wie bei einer Impfung, dem Körper kleinste Mengen des Allergens zugeführt werden – entweder in Form von Tropfen oder Tabletten, oder als Spritze unter die Haut. Der Körper soll sich mit steigender Dosis langsam an das Allergen gewöhnen und lernen, wieder angemessen darauf zu reagieren.

Die SIT ist nicht nur Behandlung, sondern auch Präventionsmaßnahme, da sie vorbeugend wirken kann, wenn ein Etagenwechsel oder Ausweitung auf weitere Allergenarten droht. So haben Studien gezeigt, dass bei Kindern, die bereits an Heuschnupfen leiden, eine spezifische Immuntherapie wirksam verhindern kann, dass sich die allergische Erkrankung der Nasenschleimhaut auf die Bronchien ausbreitet und sich Asthma entwickelt.

Mehr zur spezifischen Immuntherapie.

Letzte Aktualisierung: 13. März 2017 / Quellen
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Letzte Aktualisierung:
13. März 2017

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