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Was hilft bei Neurodermitis?

In seinem neuen Video zeigt der Allergieinformationsdienst, wie die Behandlung der Neurodermitis aussieht, und was Betroffene selbst für ihre Haut tun können.

Mit der Unterstützung von Prof. Claudia Traidl-Hoffmann hat der Allergieinformationsdienst ein Video zur Neurodermitis-Therapie produziert. Sie leitet das Institut für Umweltmedizin am Helmholtz Zentrum München und führt im Forschungsverbund „UNIKA-T“ in Augsburg Studien zur Neurodermitis durch.

Menschen mit Neurodermitis können mit einer guten Basispflege selbst viel für ihren Hautzustand tun. Dazu gehört eine Creme, die vom Fettgehalt zur eigenen Haut – und zur Jahreszeit passt, rasch einzieht und möglichst frei von Konservierungs- und Duftstoffen ist. Man sollte sie mehrmals am Tag auftragen. Auch eine schonende Seife ist wichtig.

 

UV, Cortison-Creme oder Dupilumab

Doch auch mit der besten Basispflege lassen sich Schübe nicht ganz verhindern. Dann kann Cortison als Creme helfen – als Tablette wird der Wirkstoff für Neurodermitis normalerweise nicht empfohlen. Heilen Ekzeme durch die Cortison-Creme nicht ab, kann eventuell ein Calcineurin-Inhibitor eingesetzt werden.

Auch eine UV-Therapie hilft vielen Patientinnen und Patienten. Allerdings vertragen nicht alle Betroffenen diese Behandlungsform. Bei mittelschwerer oder schwerer Neurodermitis, die mit den genannten Therapien nicht ausreichend gelindert werden kann, gibt es mittlerweile noch eine weitere Option. Ärztinnen und Ärzte können testen, ob der Antikörper namens Dupilumab den Hautzustand verbessert. Dieser wird per Spritze verabreicht.

 

Alle Videos zu Allergien

Der Allergieinformationsdienst stellt außerdem Videos zu folgenden Themen zur Verfügung:

Hier erfahren Sie mehr über die Neurodermitis.