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Hyposensibilisierung in der Schwangerschaft

Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) in der Schwangerschaft

Die (allergen-)spezifische Immuntherapie ist die einzige Behandlung, die an der Ursache von Allergien ansetzt. Ziel ist es, den Körper durch regelmäßigen Kontakt an das Allergen zu gewöhnen. Die Behandlung wird daher auch als Hyposensibilisierung bezeichnet.

Wissenschaftliche Beratung:
Dr. Katja Nemat, Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA)
c/o Kinderzentrum Dresden-Friedrichstadt
E-Mail: kinderpneumologiespam prevention@kid-dresden.de

Die (allergen-)spezifische Immuntherapie ist die einzige Behandlung, die an der Ursache von Allergien ansetzt. Ziel ist es, den Körper durch regelmäßigen Kontakt an das Allergen zu gewöhnen. Die Behandlung wird daher auch als Hyposensibilisierung bezeichnet.

Wissenschaftliche Beratung:
Dr. Katja Nemat, Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA)
c/o Kinderzentrum Dresden-Friedrichstadt
E-Mail: kinderpneumologiespam prevention@kid-dresden.de

Wie wird das Allergen gegeben?

Das Allergen kann entweder gespritzt werden (subkutane spezifische Immuntherapie, SCIT) oder in Form von Tabletten oder Tropfen eingenommen werden (sublinguale spezifische Immuntherapie, SLIT). Die Dosis des verabreichten Allergens wird zu Beginn innerhalb eines bestimmten Zeitraums gesteigert, bis eine Höchstdosis erreicht ist, die fortan verwendet wird.

Berichte über eine den Embryo oder Fetus schädigende Wirkung einer Hyposensibilisierung sind nicht bekannt. Experten schätzen das Risiko als theoretisch nicht vorhanden ein, da es sich ja nicht um eine medikamentöse Therapie handelt. Zu beachten ist jedoch, dass es als Nebenwirkung einer SIT zu einer schweren allergischen Reaktion oder auch Anaphylaxie kommen kann.

Begonnene Hyposensibilisierung kann fortgesetzt werden

Daher wird vorsichtshalber Folgendes empfohlen: Eine bereits begonnene Hyposensibilisierung kann in der Schwangerschaft fortgeführt werden, wenn sie davor gut vertragen wurde. Allerdings sollte die Dosis nicht weiter gesteigert werden. Der Beginn einer neuen spezifischen Immuntherapie sollte dagegen auf die Zeit nach der Geburt verschoben werden.

Inzwischen gibt es Hinweise darauf, dass eine spezifische Immuntherapie der Mutter während der Schwangerschaft sich günstig auf das Allergie-Risiko des Kindes auswirken könnte. Es sind jedoch weitere Untersuchungen notwendig, um den Effekt und das Verhältnis von Chancen und Risiken besser einschätzen zu können.

Allgemeine Informationen zur spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung)

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Quellen

Die hier aufgeführten Leitlinien und Aufsätze richten sich, so nicht ausdrücklich anders vermerkt, an Fachkreise. Ein Teil der hier angegebenen Aufsätze ist in englischer Sprache verfasst.

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  • Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryotoxikologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin: Allergie (Letzter Abruf: 19.01.2024)
  • Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryotoxikologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin: Arzneimittel (Letzter Abruf: 19.01.2024)
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  • Trautmann, A., Kleine-Tebbe, J. (2013): Allergologie in Klinik und Praxis; Allergene – Diagnostik – Therapie. -2., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, ISBN: 978-3-13-142182-1
  • Zuberbier, T. et al.: The EAACI/GA²LEN/EDF/WAO Guideline for the Definition, Classification, Diagnosis and Management of Urticaria. The 2017 Revision and Update. In: Allergy 2018; 73(7):1393-1414

Letzte Aktualisierung:

10.09.2018

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