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Wespe - Allergie Insektengiftallergie

Verbreitung von Insektengiftallergien

Insektenstiche verlaufen meist glimpflich. Bei zehn bis 20 Prozent aller Betroffenen zeigen sich Reaktionen an der Einstichstelle. Deren Umgebung wird rot, schwillt an und juckt eine Weile. In vielen Fällen ist das eine Reaktion auf das Gift, bei der das Immunsystem nicht beteiligt ist. Ein solcher Stich kann aber auch den Beginn einer Sensibilisierung markieren.

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Thomas Fuchs, Ärzteverband Deutscher Allergologen c/o Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
E-Mail: fuchsthspam prevention@med.uni-goettingen.de

Insektenstiche verlaufen meist glimpflich. Bei zehn bis 20 Prozent aller Betroffenen zeigen sich Reaktionen an der Einstichstelle. Deren Umgebung wird rot, schwillt an und juckt eine Weile. In vielen Fällen ist das eine Reaktion auf das Gift, bei der das Immunsystem nicht beteiligt ist. Ein solcher Stich kann aber auch den Beginn einer Sensibilisierung markieren.

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Thomas Fuchs, Ärzteverband Deutscher Allergologen c/o Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
E-Mail: fuchsthspam prevention@med.uni-goettingen.de

Inhalt:

Sensibilisierungen relativ häufig

Die Leitlinie der Fachgesellschaften hält fest, dass laut Studien bis zu 25 Prozent der Erwachsenen und 50 Prozent der Kinder auf Bienen- oder Wespengifte sensibilisiert sind. Das bedeutet aber nicht, dass alle diese Menschen mit allergischen Symptomen reagieren. 

Nur etwa 0,8 bis 5 Prozent aller von Insekten gestochenen Erwachsenen reagieren mit einer weniger harmlisen systemischen Reaktionen. Systemische Reaktionen sind Symptome, die keinen örtlichen Zusammenhang mit der Stichstelle haben. Bei diesen Menschen ist das Immunsystem bereits sensibilisiert, also darauf eingestellt, bei Kontakt mit dem Gift eines bestimmten Insekts allergisch zu reagieren. Unter Kindern liegt die Rate der systemischen Reaktionen noch niedriger, bei etwa einem Prozent. 

Zwar kommen lebensgefährliche Komplikationen der Insektengiftallergie sehr selten vor. Dennoch sind Insektenstiche im deutschsprachigen Raum die häufigste Ursache für eine Anaphylaxie. Etwa 20 Todesfälle nach Stichen von Bienen, Wespen oder Hornissen werden jährlich gemeldet. Fast alle ereignen sich unter Erwachsenen, zwei Drittel davon sind Männer. Experten gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer aus, weil ein anaphylaktischer Schock oft nicht erkannt wird.

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Grundlagen

Die häufigsten Insektengiftallergien richten sich gegen Bienen und Wespen. Sie entstehen durch einen Insektenstich, bei dem das Gift in die Blutbahn gelangt.

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Symptome

Bei einer Insektengiftallergie reichen die möglichen Symptome von leichten Rötungen und Schwellungen bis hin zu schweren allergischen Reaktionen.

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Risikofaktoren

Menschen, die viel draußen sind und sich in der Nähe von Insekten aufhalten, haben ein erhöhtes Risiko für eine Insektengiftallergie.

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Diagnose

Eine genaue Diagnose der Insektengiftallergie ist wichtig, wenn ein Insektenstich zu einer starken Reaktion geführt hat.

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Behandlung

Die Behandlung einer Insektengiftallergie richtet sich nach der Schwere der Symptome. In schweren Fällen ist eine Notfallbehandlung nötig.

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Prävention

Die beste Möglichkeit, einer Insektengiftallergie vorzubeugen, ist, nicht gestochen zu werden. Unsere Tipps können dabei helfen.

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Forschungsansätze

Die Forschung zu Insektengiftallergien konzentriert sich auf die Sicherheit und Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie.

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Quellen

Die hier aufgeführten Leitlinien und Aufsätze richten sich, so nicht ausdrücklich anders vermerkt, an Fachkreise. Ein Teil der hier angegebenen Aufsätze ist in englischer Sprache verfasst.

Letzte Aktualisierung:

01.08.2021