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Heuschnupfen Pollenallergie

Wie wird Heuschnupfen diagnostiziert?

Die Diagnose eines Heuschnupfens beginnt mit einem ausführlichen Arztgespräch (Anamnese), bei dem die Ärztin oder der Arzt viele Fragen stellt.

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann, Allergie-Centrum-Charité Charité - Universitätsmedizin Berlin
E-Mail:karlchristianbergmannspam prevention@gmail.com

Die Diagnose eines Heuschnupfens beginnt mit einem ausführlichen Arztgespräch (Anamnese), bei dem die Ärztin oder der Arzt viele Fragen stellt.

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann, Allergie-Centrum-Charité Charité - Universitätsmedizin Berlin
E-Mail:karlchristianbergmannspam prevention@gmail.com

Erster Schritt zur Heuschnupfen-Diagnose: Anamnese

Das Erfragen der Krankengeschichte (Anamnese) ist ein erster Schritt zum Stellen der Heuschnupfen-Diagnose. Wichtige Fragen sind beispielsweise:

  • Gibt es allergische Erkrankungen in der Elterngeneration oder bei Geschwistern?
  • In welchen Monaten treten die Beschwerden auf?
  • Wie genau äußern sie sich?

>>Checkliste für den Besuch beim Allergologen / der Allergologin (PDF, 101 KB)

Ein Symptom-Tagebuch kann die Heuschnupfen-Diagnose unterstützen

Wichtig ist hier, dass der Arzt oder die Ärztin sich ein genaues Bild machen kann. Dabei hilft unter Umständen ein Allergietagebuch (PDF, 91 KB). Hier können Zeitpunkt, Dauer und andere Begleitumstände der Beschwerden festgehalten werden.

Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst bietet ein Pollen-Tagebuch an, mit einer Pollenflugvorhersage, die auf den Nutzer oder die Nutzerin individuell zugeschnitten ist.

Tests zur Heuschnupfen-Diagnose

Nach dem Arztgespräch besteht oft schon ein Verdacht, welches das auslösende Allergen sein könnte. Haut- und Labortests sowie gegebenenfalls Provokationstests können den Stoff dann genau identifizieren.

Video: Wie wird eine Allergie festgestellt?

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Grundlagen

Heuschnupfen wird auch als Pollenallergie bezeichnet. Was dahinter steckt und welche Auslöser es gibt.

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Symptome

Häufige Heuschnupfen-Symptome sind eine juckende, laufende Nase, Niesreiz und juckende Augen.

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Verbreitung

Etwa 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden unter Heuschnupfen. Damit ist es die häufigste Allergie.

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Risikofaktoren

Eine Mischung aus erblicher Veranlagung und Umweltfaktoren ist die Ursache von Heuschnupfen.

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Behandlung

Das beste Mittel gegen Heuschnupfen (Pollenallergie) ist, dem Allergen aus dem Weg zu gehen. Ist das nicht möglich, können Medikamente helfen.

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Prävention

Heuschnupfen lässt sich nicht sicher vorbeugen. Mit ein paar Tipps lässt sich das Risiko jedoch senken, dass eine Pollenallergie auftritt.

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Frau hat Heuschnupfen gegen Birkenpollen

Forschungsansätze

Die Heuschnupfen-Forschung ist vor allem auf der Suche nach neuen Methoden zur Behandlung und Vorbeugung der Pollenallergie.

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Quellen

Die hier aufgeführten Leitlinien und Aufsätze richten sich, so nicht ausdrücklich anders vermerkt, an Fachkreise. Ein Teil der hier angegebenen Aufsätze ist in englischer Sprache verfasst.

  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Aktionsplan Allergien - Allergieportal. (eingestellt am 31.12.2012)
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Kindergesundheit-info.de: Was tun bei Heuschnupfen? (Letzter Abruf: 25.01.2024)
  • Pfaar, O. et al.: S2k-Leitlinie Leitlinie zur (allergen-) spezifischen Immuntherapie bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen. In: Allergo J Int 2014; 23: S. 282 – 319.
  • Worm M. et al.: S1-Leitlinie zur Nahrungsmittelallergie infolge immunologischer Kreuzreaktivitäten mit Inhalationsallergenen.  In: Allergo J Int February 2014; 23: 1, S. 16–31.
  • Beck, I. et al.:  High Environmental Ozone Levels Lead to Enhanced Allergenicity of Birch Pollen. PLOS one, Nov 20, 2013.
  • Campbell, B. et al.: The effects of growing up on a farm on adult lung function and allergic phenotypes: an international population-based study. In: Thorax 2017; 72:236-244
  • Chaker, A.: Allergische Rhinitis im Kindesalter. In: Pädiatrische Allergologie 3/2013, S. 6-9
  • Demoly, P. et al.: Allergic Rhinitis Increases the Risk of Driving Accidents. In: Journal of Allergy and Clinical Immunology (2017), doi: 10.1016
  • Graham-Rowe, D.: When Allergies go West. In: Nature, Vol 479, Nov. 2011. Online Publication
  • Gürlich, K. et Al.: Respiratory and allergic diseases of children: Temporal trends, urban-rural differences, and in association with environmental tobacco smoke exposure. In: Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz. 2016 Dec; 59(12):1566-1576.
  • Höflich, C.: Klimawandel und pollen-assoziierte Allergien der Atemwege. (PDF) Homepage des Umweltbundesamtes (Letzter Abruf: 25.01.2024)
  • IQWIG – gesundheitsinformation.de: Allergischer Schnupfen: Nichtmedikamentöse Maßnahmen, 2014
  • Julius-Kühn-Institut: Die Beifuß-Ambrosie, Flyer 2013
  • Kanter, U. et al.: Molecular and Immunological Characterization of Ragweed (Ambrosia artemisiifolia L.) Pollen after Exposure of the Plants to Elevated Ozone over a Whole Growing Season. In: PLOS One, 13.04.13, online publication
  • Kinderumwelt – allum.de: Allergische Rhinitis (Heuschnupfen) (letzter Abruf 25.01.2024)
  • Klimek, L., et al. (Hrsg.): Weißbuch Allergie in Deutschland. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage; Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018; ISBN 978-3-89935-312-9
  • Manabu S. et al.:  The role of long-lived reactive oxygen intermediates in the reaction of ozone with aerosol particles. In: Nature Chemistry 3/2011, 291
  • Menzel, A. et al.: Indoor birch pollen concentrations differ with ventilation scheme, room location, and meteorological factors. In: Indoor Air 2016. DOI: 10.1111/ina.12351
  • Niederberger, V. et al.: Safety and efficacy of immunotherapy with the recombinant B cell epitope-based grass pollen vaccine BM32. In: Journal of Allergy and Clinical Immunology, 2018, DOI: 10.1016/j.jaci.2017.09.052 (Letzter Abruf: 25.01.2024)
  • Robert-Koch-Institut (RKI, Hrsg.): Gesundheit in Deutschland 2015, S. 77-82
  • Ring, J. et al: Weißbuch Allergie in Deutschland 3. Auflage, München 2009
  • Ring J. Angewandte Allergologie, 3. Aufl., Urban & Vogel, München, 2004
  • Schmitz, R. et. al.: Verbreitung häufiger Allergien bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1). In: Bundesgesundheitsbl 2014 · 57, S. 771–778
  • Simoleit, A. et al.: Birch, grass, and mugwort pollen concentrations and intradiurnal patterns at two different urban sites in Berlin, Germany. In: Allergo J Int 2017; 26: 155-164 (Letzter Abruf: 25.01.2024)
  • Slovik, A. et al.: Intradermal Grass Pollen Allergen Immunotherapy for Seasonal Allergy: A Randomized Controlled Trial. In: J Allergy Clin Immunol. 2016, Oct 20. Online Publication (Abstract)
  • Wise, S. K., et al.: International Consensus Statement on Allergy and Rhinology: Allergic Rhinitis. In: International Forum of Allergy & Rhinology (2018); 8
  • Zissler, U.M. et al.: Early IL-10 producing B-cells and coinciding Th/Tr17 shifts during three year grass-pollen AIT. In: EBioMedicine (2018) DOI:10.1016/j.ebiom.2018.09.016

Letzte Aktualisierung:

1. Februar 2019