Pollen-Monitoring zeigt Einfluss von Klimawandel auf Pollenflug und Heuschnupfen

Pollen von Weidekätzchen - ©winyu - stock.adobe.com
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Heuschnupfen ist nicht immer die erste Vermutung, wenn der Hals kratzt und die Nase läuft. Häufig wird auch an eine „normale“ Erkältung oder gerade zur jetzigen Zeit an eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gedacht. Doch vor allem jetzt, wenn die hoch-allergenen Pollen der Birke fliegen oder Esche, Erle und Hainbuche blühen, könnte auch eine Pollenallergie die Ursache für die Symptome sein.

In unserem Schwerpunkt „Pollenmonitoring – Klimawandel, Pollenflug und Heuschnupfen“ erfahren Sie, wie es dazu kommt, dass allergische Reaktionen auf Pollen bereits im Winter auftreten können und wie tagesaktuelle Pollenvorhersagen und langfristiges Pollen-Monitoring helfen, den Kontakt mit dem Allergie-auslösenden Blütenstaub zu meiden.

Hören Sie auch wie der Toxikologe und Pollen-Experte Prof. Jereon Buters in unserem aktuellen Podcast „Klimawandel verändert Pollenflug“ erklärt, welche kurz- und langfristigen Auswirkungen der Klimawandel auf den Pollenflug haben kann: Spannend, wie mithilfe von Pollenmonitoring Voraussagen für die nächsten Jahrzehnte möglich sind!

Mit verständlichen Erklärvideos und Hintergrundwissen informieren wir Sie außerdem, warum es wichtig ist, Heuschnupfen frühzeitig zu erkennen und gezielt mit einer Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) oder Medikamenten zu behandeln. Einen Kurzüberblick zur Verringerung der Symptome von Heuschnupfen erhalten Sie auch in unserem Faktenblatt „Pollenallergie“ (PDF, 120 kB).

Podcasts: Klimawandel verändert Pollenflug

Podcast: Klimawandel verändert Pollenflug - ©OneClic- stock.adobe.com

Welcher Pollen fliegt durch die Luft – wo, wann und in welcher Konzentration? Der Pollen-Experte Prof. Jeroen Buters vom Zentrum für Allergie und Umwelt von Helmholtz Munich erklärt im Podcast die Bedeutung des Pollenmonitorings sowohl für Menschen mit Heuschnupfen als auch für die Forschung. Hier geht’s zum Podcast: Klimawandel verändert Pollenflug

Pollenflug-Informationen

Pollenvorhersagen schützen vor Heuschnupfen-Symptomen - ©PhotoSG - stock.adobe.com

Informationen zum Pollenflug sind für Menschen mit Heuschnupfen hilfreich, um den Kontakt mit Allergie-auslösenden Pollen zu reduzieren. Sie finden hier eine Übersicht an Pollenmessstationen und Pollenvorhersagen sowie Heuschnupfen-Symptomtagebüchern und Pollen-Apps

Heuschnupfen-Symptome

Heuschnupfen-Beschwerden ähneln denen einer Erkältung: Fließschnupfen, juckende, tränende, entzündete Augen. Wenn sie jedes Jahr zu einer ähnlichen Zeit auftreten, ist dies typische Anzeichen für eine Pollenallergie. Erfahren Sie mehr über die Symptome von Heuschnupfen

Auslöser finden

Der erste Schritt zu einem besseren Leben mit Allergie sind ärztliche Untersuchungen. Erfahren Sie mehr zu Diagnose und Pricktest.

Allergene meiden

Ganz aus dem Weg gehen kann man Pollen nicht. Doch mit ein paar Tipps kann man den Kontakt zumindest verringern. Erfahren Sie hier mehr zur Verringerung der Pollenbelastung.

Die spezifische Immuntherapie

Die Hyposensibilisierung ist die derzeit einzig ursächliche Therapie für die Behandlung einer Allergie. Erfahren Sie hier mehr zur spezifischen Immuntherapie (SIT).

Medikamente gegen Heuschnupfen

Medikamente gegen Heuschnupfen - ©Cornelia-Pithart - stock.adobe.com

Nasensprays mit Glukokortikoiden, umgangssprachlich „Cortison“ genannt, haben die stärkste Wirkung gegen Symptome von Heuschnupfen. Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Antihistaminika. Erfahren Sie mehr über Medikamente gegen Pollenallergie.

Heuschnupfen und allergisches Asthma

Junge inhaliert Asthmaspray - ©Victor - stock.adobe.com

Unbehandelt kann eine nicht erkannte Allergie sich verschlimmern und aus Heuschnupfen allergisches Asthma werden. Erfahren Sie mehr zur Vorbeugung und Therapie von allergischem Asthma 

Video: Wie wird Heuschnupfen festgestellt?

Hier befindet sich ein Video, das der Allergieinformationsdienst über Vimeo bereitstellt. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung

Video: Heuschnupfen behandeln - so geht es richtig

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Einfluss von Klimawandel auf Risikogruppen

Menschen mit Diabetes: 

Der Klimawandel ist für alle Menschen spürbar. Risikogruppen oder empfindliche Personen sind jedoch besonders betroffen. Hierzu gehören Menschen mit Allergie wie Heuschnupfen oder allergischen Erkrankungen wie Neurodermitis, aber auch jene mit Diabetes: Weil bei Diabetiker:innen der Stoffwechsel nicht einwandfrei arbeitet, reagieren sie besonders empfindlich auf Hitze. Erfahren Sie mehr hierzu bei diabinfo: Hitze und Diabetes | diabinfo – Das Diabetesinformationsportal - Diabetesinformationsportal.

Letzte Aktualisierung: 
06.05.2022