Allergien vorbeugen - Wissen und Mythen zur Allergieprävention

Um die Fragen, ob und wie man einer Allergie vorbeugen kann, ranken sich Mythen und Halbwahrheiten zwischen gesichertem Wissen. Tatsächlich weisen große Studien darauf hin, dass es mögliche schützende Effekte gibt. Zum Beispiel, dass Vorbeugen schon vor der Geburt beginnt – im Mutterleib. Und: Wer seine Neigung für eine Allergie kennt, kann gezielter vorbeugen und Einflüsse meiden, die der Allergieentwicklung Vorschub leisten.

In seinem neuen Monatsschwerpunkt stellt der Allergieinformationsdienst die wesentlichen Informationen zur Primärprävention für Sie zusammen.

Erdnüsse vermeiden, um Allergie zu vermeiden

Sollte man mögliche Allergene unbedingt meiden? Als oberste Empfehlung für Risikogruppen galt lange Zeit ein möglichst umfassendes Vermeiden oder zumindest Reduzieren von Allergenen – sei es von bestimmten Nahrungsmitteln, Tierhaaren oder Pollen. Dies ist auch in der medizinischen Leitlinie Allergieprävention detailliert beschrieben. Neuere Studien weisen allerdings darauf hin, dass man durch vorsichtigen Allergenkontakt sein Immunsystem auch "trainieren" könnte …weiterlesen

Schild mit durchgestrichenem Raucherzeichen - © fotolia

Einfluss von Rauchen, Schadstoffen und Katzenhaltung: Es gibt viele Risikofaktoren, für die Hinweise vorliegen, dass sie die Entstehung von Allergien bei Risikogruppen beeinflussen können. Dazu zählen Faktoren wie zum Beispiel Tabakrauch, Innenraumluftschadstoffe, Katzenhaltung oder auch emotionaler Stress.…weiterlesen

Baby wird gestillt - © Engel/id-foto.de

Stillen, Beikost und andere Ernährungsfaktoren im Kindesalter: Vor allem in den ersten zwei Lebensjahren prägen äußere Einflüsse den kindlichen Organismus. In dieser Zeit kann eine allergievorbeugende Ernährung das spätere Allergierisiko günstig beeinflussen. Das gilt speziell für Neurodermitis, aber auch für das Immunsystem allgemein….weiterlesen

Mädchen hört mit Stethoskop am Bauch einer Schwangeren. - © BillionPhotos.com/fotolia

Kaiserschnitt, mütterliche Ernährung und Stress: Spezielle Diäten für Mütter sind vom Tisch. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass Kinder die durch Kaiserschnitt auf die Welt kommen, ein erhöhtes Allergierisiko haben. Die Leitlinie empfiehlt daher, dies bei der Wahl des Geburtsverfahrens zu berücksichtigen, wenn kein medizinischer Grund für einen Kaiserschnitt besteht. Auch psychosoziale Faktoren während der Schwangerschaft oder in der frühen Kindheit werden mit einem erhöhten Allergierisiko der Babys in Verbindung gebracht…. weiterlesen

Müslischale mit Buchstaben D - © Thomas Hecker/fotolia

Lässt sich mit Vitamin D Allergien vorbeugen? Es gibt zahlreiche Spekulationen über einen schützenden Effekt von Vitamin D vor allergischen Erkrankungen. Doch die Datenbasis ist dünn. …weiterlesen

Schwein - © Lilifox/stock.adobe.com

Schützt das Leben auf dem Bauernhof vor Allergien? Zahlreiche Studien bestätigen, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, deutlich seltener an AsthmaHeuschnupfen oder anderen Allergien erkranken… weiterlesen

Logo des Deutschen Allergie- und Asthmabunds - © Deutscher Allergie- und Asthmabund

Lässt sich das persönliche Allergierisiko vorab bestimmen? Derzeit gibt es noch keine Tests, mit denen sich das persönliche Allergierisiko bestimmen lässt. Allerdings kann man es zumindest abschätzen ….weitere Infos dazu beim Deutschen Allergie- und Asthmabund

Infobutton - © Lungeninformationsdienst

Weiterführende Informationen zur Vorbeugung von Allergien: Schäfer, T. et al.: S3-Leitlinie Allergieprävention - Update 2014. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)

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Fachbegriffe A - Z

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