Titel und Art der Studie

Epidemiolgische Untersuchung (Epikutantestung) mit neuen Haarfarbstoffen als potentiellen Kontaktallergenen

Krankheitsbild

Beruflich verursachte Allergie

Zielsetzung

Sensibilisierungshäufigkeit auf neue Haarfarbstoffe mit kontaktallergischen Reaktionen auf Haarfarbprodukte

Aufnahmekriterien

  • Patienten, bei denen Verdacht auf ein allergisches Kontaktekzem besteht, das innerhalb der letzten 6 Monate vor Testbeginn mit großer Wahrscheinlichkeit durch ein Haarfärbemittel verursacht worden ist und/oder
  • Patienten, die als Friseur tätig sind und bei denen der Verdacht auf ein beruflich bedingtes, durch die Anwendung von Haarfarbstoffen hervorgerufenes allergisches Kontaktekzem besteht.

Nicht teilnehmen können Patienten

  • bei Schwangerschaft oder Stillzeit
  • jünger als 18 Jahre
  • bei akut entzündetem Ekzem
  • UV-Exposition der Rückenhaut (Sonnenbrand?) 4 Wochen vor Epikutantestung
  • bei Einnahme immunsuppressiver Medikamente
  • bei Allergie gegen Glukokortikoide
  • bei irritativen Hautreaktionen (Auftreten der Reaktion wenige Minuten nach dem Haarefärben, Verschwinden der Reaktion spätestens nach 12 Stunden)

Teilnahmedauer

96 Stunden (Dauer des Epikutantests)

Untersuchungen und/oder Behandlungen im Rahmen der Studie

Der Epikutantest mit den 11 neuen Haarfarben erfolgt bei den Teilnehmern/Teilnehmerinnen der Untersuchung unverblindet parallel zur Epikutantestung der DKG-Friseurreihe mit den 11  kommerziell verfügbaren Haarfarbkomponenten. Die Testsubstanzen werden für 48 Std. auf dem Rücken fixiert und bei Entfernung sowie nach 72 (oder 96 Std.) abgelesen. Der Patient/die Patienten wird gebeten, sich wiedervorzustellen, falls verzögerte Reaktionen 2 – 3 Wochen nach Durchführung des Testes beobachtet werden.

Dauer der Rekrutierungsphase

01.01.2018 -01.01.2021

Fahrtkostenentschädigung

nein

Finanzierung

Deutsche Kontaktallergie-Gruppe

Aktuell rekrutierende Prüfzentren

  • Bochum: Universitätshautklinik, Priv. -Doz. Dr. med. Dickel, Tel.: 0234 509-3453 Frau Gerbig, Sekretariat), allergologienoSp@m@klinikum-bochum.de
  • Erlangen: Universitätshautklinik, Dr. Maronna, Dr. med. Wagner, Tel.: 09131 85-35000
  • Hamburg: BGK,  Priv. Doz. Schröder-Kraft, Tel.: 040 7306-3261, dermatologienoSp@m@bgk-hamburg.de  (Nur Abklärungen im Zusammenhang mit einer beruflichen Exposition möglich)
  • Hannover: Universitätshautklinik, Prof. Dr. med. Werfel, Tel.: 0511 532-5092
  • Heidelberg: Abt. Klinische Sozialmedizin, Schwerpunkt Berufsdermatologie, Universitätsmedizin, Prof. Dr. med. Weisshaar, Tel.: +49 6221- 56-8761, Elke.weisshaarnoSp@m@med.uni-heidelberg.de
  • Jena: Universitätshautklinik, Dr. med. Schliemann, Tel.: 0160 - 90111662, schliemannnoSp@m@derma-jena.de
  • Mainz: Universitätshautklinik, Priv.-Doz. Dr. med. Becker, Tel.: 06131-17-3676
  • München: Univ. Hautklinik (LMU): Priv.-Doz. Dr. med. Molin, Tel. +49 (0)89 4400-56161
  • Osnabrück:  Institut für interdisziplinäre dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität, Prof. Dr. med. Skudlik, Tel.: +49 541 969-2357, johndermnoSp@m@uos.de  (Nur Abklärungen im Zusammenhang mit einer beruflichen Exposition möglich)

Weiterführender Link

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