Epigenetische Faktoren

Epigenetische Faktoren

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Epigenetische Risikofaktoren bei Allergien

Die Gene sind durch die Abfolge der DNA-Bausteine bestimmt und liefern die Vorlage für Eiweiße, Zellen und andere Bestandteile des Körpers. Ob und wie Gene abgelesen werden, rückt zunehmend in das Interesse der Forschung und wird als „Epigenetik“ bezeichnet (vom griechischen „epi“ = darauf, darüber). Im Gegensatz zu den Genen sind epigenetische Strukturen durch das eigene Verhalten und die Umwelt beeinflussbar. Gleichzeitig sind diese verhaltens- und umweltbedingten epigenetischen Prägungen allerdings auch vererbbar.

Es sind also nicht nur „die Gene“, die eine allergische Erkrankung bedingen. Die Umwelt und das eigene Verhalten wirken sich auf epigenetische Strukturen aus, wodurch die Erbstruktur als Ganzes (Genetik und Epigenetik) verändert wird. So ist beispielsweise bekannt, dass werdende Mütter durch Rauchen epigenetische Veränderungen im Embryo hervorrufen, die das Asthmarisiko der Kinder deutlich steigern. Darüber hinaus konnten Wissenschaftler zeigen, dass sich die Asthma auslösenden epigenetischen Folgen des Rauchens bis in die dritte Generation hinein niederschlagen.

Quellen:

Die hier aufgeführten Leitlinien und Aufsätze richten sich, so nicht ausdrücklich anders vermerkt, an Fachkreise. Ein Teil der hier angegebenen Aufsätze ist in englischer Sprache verfasst.

Letzte Aktualisierung:

15. November 2018

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