Behandlung der allergischen Rhinitis

Lässt sich ein Kontakt mit den auslösenden Allergenen nicht vermeiden, kann die allergische Rhinitis zumeist mit Medikamenten gut behandelt werden. Bei einem Teil der Betroffenen ist eine spezifische Immuntherapie in Betracht zu ziehen. Die Behandlung der allergischen Rhinitis beruht demnach auf vier Säulen:

Allergenkarenz

Soweit möglich, sollten Betroffene auslösende Allergene meiden oder zumindest deren Einfluss reduzieren.

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Behandlung der Symptome mit Medikamenten

Lassen sich die Beschwerden durch Allergenkarenz nicht ausreichend bessern, ist eine antiallergische medikamentöse Behandlung erforderlich. Es steht eine Reihe wirksamer Medikamente für die Behandlung akuter Symptome zur Verfügung, die lokal (topisch) insbesondere als Nasenspray, oder innerlich (systemisch) vorwiegend als Tabletten angewendet werden. Ihre Wirkung setzt an verschiedenen Stellen der Immunreaktion an.

Die Entscheidung, welches Medikament wann und für wen am besten geeignet ist, richtet sich nach Art, Dauer und Ausprägung der Beschwerden sowie nach individuellen Gesichtspunkten (zum Beispiel Alter, Begleiterkrankungen und Begleitmedikamente). Betroffene sollten sich diesbezüglich von ihrer Ärztin/ihrem Arzt beraten lassen.

Zu den Standard-Medikamenten zählen:

Darüber hinaus kann man unterstützend Nasenspülungen oder pflanzliche Therapeutika einsetzen.

Bei Augensymptomen können zusätzlich spezielle Augentropfen mit anti-allergischen Wirkstoffen (Antihistaminika oder Cromone) angewendet werden.

 

Spezifische Immuntherapie

Eine allergenspezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) sollte frühzeitig in Betracht gezogen werden, insbesondere dann, wenn erste Anzeichen für einen Übergang zum Asthma bronchiale („Etagenwechsel“) erkennbar sind.

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Sonstige Maßnahmen

Ein chirurgischer Eingriff kann sinnvoll sein, wenn die Nasenatmung behindert ist, etwa aufgrund einer unregelmäßig verlaufenden Nasenscheidewand, oder bei Veränderungen der Nasenschleimhaut wie etwa Polypen oder vergrößerten Nasenmuscheln.

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Letzte Aktualisierung: 20. März 2018 / Quellen
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Quellen:

Allergische Rhinitis

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Letzte Aktualisierung:
20. März 2018
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