Wie wird Heuschnupfen diagnostiziert?

Die Diagnose eines Heuschnupfens beginnt mit einem ausführlichen Arztgespräch (Anamnese), bei dem die Ärztin oder der Arzt viele Fragen stellt. Wichtige Fragen sind beispielsweise:

  • Gibt es allergische Erkrankungen in der Elterngeneration oder bei Geschwistern?
  • In welchen Monaten treten die Beschwerden auf?
  • Wie genau äußern sie sich?

Wichtig ist hier, dass der Arzt oder die Ärztin sich ein genaues Bild machen kann. Dabei hilft unter Umständen ein Allergietagebuch. Hier können Zeitpunkt, Dauer und andere Begleitumstände der Beschwerden festgehalten werden. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst bietet über das Internet ein Pollen-Tagebuch an, in dem man eine Pollenflugvorhersage erhält, die auf den Nutzer oder die Nutzerin individuell zugeschnitten ist.

Nach dem Arztgespräch besteht oft schon ein Verdacht, welches das auslösende Allergen sein könnte. Dann können Haut- und Labortests sowie gegebenenfalls Provokationstests dazu dienen, den Stoff genau zu identifizieren. Bei Heuschnupfen wird meist ein Pricktest durchgeführt. Zur Absicherung, oder wenn der Hauttest nicht eindeutig ausfällt, kann der Arzt oder die Ärztin noch eine Blutprobe nehmen. Im Labor wird dann geprüft, ob spezifische IgE-Antikörper gegen das verdächtige Allergen nachweisbar sind, die auf eine Sensibilisierung hinweisen.

Letzte Aktualisierung: 14. März 2017 / Quellen
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Quellen:
  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Aktionsplan Allergien - Allergieportal. (eingestellt am 31.12.2012)
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  • Ring, J. et al: Weißbuch Allergie in Deutschland 3. Auflage, München 2009
  • Ring J. Angewandte Allergologie, 3. Aufl., Urban & Vogel, München, 2004
  • Schmitz, R. et. al.: Verbreitung häufiger Allergien bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1). In: Bundesgesundheitsbl 2014 · 57, S. 771–778
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Letzte Aktualisierung:
14. März 2017

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