Wie verbreitet ist Heuschnupfen?

In Kürze:

Fast 15 Prozent aller Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an Heuschnupfen. Bei Frauen ist die Krankheit etwas häufiger als bei Männern. Heuschnupfen kommt, wie andere Allergien in Industrieländern, häufig vor; in Entwicklungsländern steigt die Rate mit zunehmendem Wohlstand.

In westlichen Industriestaaten ist die Zahl der Menschen mit Allergien in den letzten Jahrzehnten teils um das Zwanzigfache angewachsen. In Deutschland hat das Robert Koch-Institut (RKI) zuletzt zwischen 2008 und 2011 in der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) die Zahl der Allergikerinnen und Allergiker erhoben.

Danach ist bei einem knappen Drittel der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren eine Allergie ärztlich festgestellt worden. Am häufigsten ist der Heuschnupfen.

Bei 14,8 Prozent der Erwachsenen wird im Laufe ihres Lebens von Ärzten ein Heuschnupfen festgestellt. Frauen sind mit 16,5 Prozent häufiger betroffen als Männer (13 Prozent). Bei Kindern ist ein ähnlicher Trend zu beobachten. Die jüngsten Daten des ebenfalls vom RKI durchgeführten Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) zeigen, dass 9,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen aktuell an Heuschnupfen leiden. Dabei ist laut RKI die Zahl der kleinen Kinder mit Heuschnupfen leicht gestiegen, vor allem bei Mädchen.

Balkendiagramm, das zeigt wie viele Kinder und Jugendliche mindestens einmal in ihrem Leben von atopischen Erkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis betroffen waren
Letzte Aktualisierung: 14. März 2017 / Quellen
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Quellen:
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  • Ring J. Angewandte Allergologie, 3. Aufl., Urban & Vogel, München, 2004
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Letzte Aktualisierung:
14. März 2017

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