Insektengiftallergie

Ob Biene, Wespe, Hummel oder Hornisse – bei den meisten Menschen löst der Anblick dieser kleinen Brummer ein ungutes Gefühl aus. Nicht zu Unrecht, denn ihr Stich ist schmerzhaft, die Einstichstelle oft über Stunden oder gar Tage gerötet und geschwollen. In der Regel klingen diese Symptome schnell wieder ab. Unangenehmer ist es, wenn der gesamte Körper in Mitleidenschaft gezogen wird. 

Grundlagen: Die meisten Insekten stechen nur zu, wenn sie sich gestört oder bedroht fühlen. Wespen oder Bienen sind für die Mehrzahl der allergischen Stichreaktionen verantwortlich ...weiter

Verbreitung: Die meisten Menschen reagieren auf Insektenstiche nur mit leichten Symptomen. Einige wenige Betroffene dagegen zeigen allergische Reaktionen
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Risikofaktoren: Menschen, die beruflich mit Bienen zu tun haben oder viel im Freien arbeiten, tragen ein erhöhtes Risiko für eine Insektengiftallergie. Ebenso Betroffene, die in der Vergangenheit schon einmal eine anaphylaktische Reaktion durchlitten haben. ...weiter

Diagnose: Die Diagnose beginnt mit einem ausführlichen Arztgespräch, es folgt ein Hauttest. Bringt dieser kein Ergebnis, schließen sich weitere Tests an. ...weiter

Therapieansätze: Die Therapie einer allergischen Akutreaktion beginnt vor Ort mit der Notfallbehandlung. Nach Abklingen der akuten Symptome folgt in der Regel eine spezifische Immuntherapie (SIT), um die Empfindlichkeit gegen das Allergen aufzuheben. ...weiter

Prävention: Es gibt viele Vorsichtsmaßnahmen, die verhindern können, dass Betroffene mit Insekten in Berührung kommen. Bei erhöhter Gefährdung sollten sie ein Notfallset mit sich tragen. ...weiter

Forschungsansätze: Nicht bei allen Menschen ist eine spezifische Immuntherapie erfolgreich. Die Forschung sucht daher nach Wegen, die Immuntherapie individueller auszurichten. ...weiter

Letzte Aktualisierung: 17. März 2017 / Quellen
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Quellen:
  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Aktionsplan Allergien - Allergieportal. (eingestellt am 31.12.2012)
  • Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) et al.: Diagnose und Therapie der Bienen und Wespengiftallergie. Stand: 01.03.2011. Wird zur Zeit überprüft (Letzter Abruf: 11.03.2017)
  • Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) et al.: Akuttherapie und Management der Anaphylaxie. In Allergo J Int 2014, 23: 96. (Letzter Abruf: 18.01.2017)
  • European Centre for Allergy Research Foundation (ECARF): Insektengiftallergie (Letzter Abruf: 18.01.2017)
  • Präventions- und Informationsnetzwerk Allergie und Asthma e.V., (Hrsg.): Allergien und Asthma bei Kindern und Jugendlichen – das pina-online Buch, Kap. 9 Insektengiftallergien (Letzter Abruf 18.01.2017)
  • Hoffman D. et al.: Allergens in Hymenoptera venom. XXVII: bumblebee venom allergy and allergens. In: J Allergy Clin Immunol. 1996, 97(3): 812-21.
  •  J. Park, et al.: Risk Associated with Bee Venom Therapy: A Systematic Review and Meta-Analysis. In: PLoS 1 2015, 10 (5)
  • Valentine M. et al.: The value of immunotherapy with venom in children with allergy to insect stings. In: N Engl J Med 1990, 323: 1601 - 16033
  • Worm, M. et al.: Triggers and treatment of anaphylaxis: an analysis of 4000 cases from Germany, Austria and Switzerland. In: Dtsch Arztebl Int 2014, 111: 367–75. 
  • Schwartz H. et al.: Venom immunotherapy in the Hymenoptera-allergic pregnant patient.
  • In: J Allergy Clin Immunol 1990, 85: 709–12
  • Erasmus C. et al.: Infantile multicystic encephalomalacia after maternal bee sting anaphylaxis during pregnancy. In: Arch Dis Child 1982, 57: 785 -787
  • Golden D. et al.: Outcomes of allergy to insect stings in children, with and without venom immunotherapy. In: N Engl J Med 2004, 351: 668–674
Letzte Aktualisierung:
17. März 2017
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