Symptome einer Kontaktallergie

Das chronische Kontaktekzem ist gekennzeichnet durch eine stark schuppende, eingerissene, verdickte und verhornt erscheinende Haut. Im Laufe der Jahre kann sich ein chronisch-degeneratives Kontaktekzem ausbilden. Hier kommen noch ausgeprägte Hauttrockenheit an den geschädigten Stellen und ein deutlich längerer Heilungsprozess hinzu.

Selten treten Hauterscheinungen auf, die nicht wie ein Ekzem aussehen und trotzdem durch eine Kontaktallergie hervorgerufen worden sind, zum Beispiel an den Schleimhäuten. Das allergische Kontaktekzem heilt in der Regel ab, wenn es gelingt, das verursachende Allergen konsequent zu meiden.

Akute Kontaktallergie

©Juergen Faelchle/Fotolia.com
Kontaktallergie-Bläschen auf dem Handrücken

Die ersten Anzeichen einer akuten Kontaktallergie sind gerötete Hautpartien, die oft mit Bläschenbildung und Juckreiz einhergehen. Meist sind nur die Hautstellen betroffen, die in direktem Kontakt mit dem Allergie-auslösenden Stoff standen. Es können jedoch auch sogenannte Streuherde entstehen, die weiter entfernt sind. Manchmal kommt es zu großflächigen, nässenden Ausschlägen.

Eine Kontaktallergie kann an allen Körperteilen auftreten, einschließlich der Genitalien. Dort macht sie sich mit Juckreiz, Rötungen und schmerzhaften Schwellungen bemerkbar und kann zu einer deutlich sinkenden Lebensqualität führen. Die Symptome sind sehr leicht mit anderen Krankheiten der Geschlechtsorgane zu verwechseln. Auch erschweren Schamgefühle und kulturelle Tabus Diagnose und Behandlung. Die Patienten neigen dazu, die Symptome an den Geschlechtsorganen zunächst mit rezeptfreien Mitteln selbst zu „behandeln“, was zu einer Verschlechterung  führen kann. Wenn sie dann zum Arzt gehen, wählen viele eher eine hausärztliche oder gynäkologische und urologische Praxis, anstelle eines Dermatologen.

Unser wissenschaftlicher Experte für diesen Text

Prof. Dr. Christoph Skudlik

Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie in der
Dt. Dermatolog. Gesellschaft

c/o Klinikum der Universität Osnabrück, Institut für Interdisziplinäre
Dermatologische Prävention und Rehabilitation

E-Mail: Christoph.SkudliknoSp@m@uos.de

Quellen:

Die hier aufgeführten Leitlinien und Aufsätze richten sich, so nicht ausdrücklich anders vermerkt, an Fachkreise. Ein Teil der hier angegebenen Aufsätze ist in englischer Sprache verfasst.

Letzte Aktualisierung:

18.12.2018

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