Wie häufig sind Tierhaarallergien?

© Angelina S./pixelio
Kleine Hauskatze

Tierallergene sind nach Pollen und Hausstaubmilben der dritthäufigste Allergieverursacher. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung sind nach Angaben der europäischen Stiftung für Allergieforschung ECARF für Tierallergene sensibilisiert. Ungefähr ein Drittel der Menschen mit allergischem Asthma weisen eine Sensibilisierung gegen Tierallergene auf. Katzenallergien sind etwa dreimal häufiger als Hundeallergien. Da einige Allergien auslösende Eiweiße bei beiden Tierarten sehr ähnlich aufgebaut sind, können Katzenallergiker auch gegen Hunde empfindlich reagieren – und umgekehrt.

Der Anteil der Haushalte, in denen Haustiere gehalten werden, ist schon unter den westlichen Industrieländern sehr unterschiedlich. Er liegt zwischen 5 Prozent in Spanien und etwa 65 Prozent in Neuseeland. In Schweden gibt es in 20 Prozent aller Haushalte mindestens ein Tier. Eine Studie an 3500 Kindern kam dort zu dem Ergebnis, dass drei Viertel aller Kinder, in deren Blut IgE-Antikörper gegen Katzenallergene nachgewiesen werden konnten, gar keine Katze zuhause hatten. Das heißt, sie wurden durch die zahlreichen Katzen in der Umgebung sensibilisiert. Das Halten eines Tiers in den eigenen vier Wänden ist also keine notwendige Voraussetzung für eine Tierhaarallergie.

Auf der anderen Seite könnte häufiges Vorkommen von Tierallergenen im Lebensraum sogar eine Schutzwirkung entfalten. Für die Hundehaltung in früher Kindheit bestätigen mehrere Studien diesen Effekt.

Letzte Aktualisierung: 11.03.2017 / Quellen
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    Letzte Aktualisierung:
    11.03.2017

    Die hier aufgeführten Leitlinien und Aufsätze richten sich, so nicht ausdrücklich anders vermerkt, an Fachkreise. Ein Teil der hier angegebenen Aufsätze ist in englischer Sprache verfasst.

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