Ist die Luft rein? – Weniger Allergene dank Luftfilter

Allergene im Innenraum gelangen durch Feinstaub in der Luft zum Menschen und können bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen hervorrufen. Wissenschaftler:innen haben nun untersucht, ob Feinstaubfilter die Menge an Staub und mit ihm auch die Allergene im Innenraum reduzieren können.
Luftfilter vermindern Hausstaub in der Luft - logo3in1 - stock.adobe.com

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Katzen, Hunde, aber auch nicht sichtbare tierische Mitbewohner wie Milben können im Innenraum für Menschen mit Allergie zum Problem werden: Ihr Speichel oder Kot enthält Allergene – also Bestandteile, auf die sensibilisierte Menschen allergisch reagieren können. Feinstaub im Innenraum dient für jene Allergie-auslösenden Stoffe als Transportmittel in der Luft zum Menschen. In einer kleinen Studie in 22 Schlafzimmern untersuchten Forschende, ob Feinstaubfilter Allergene beseitigen.

Weniger Feinstaub – weniger Allergene

Die vergleichende Analyse der Innenraumluft mit und ohne Luftfiltration zeigte, dass Luftfilter den Gehalt an Feinstaub und mit ihm die hier anheftenden Allergene deutlich aus der Innenraumluft reduzieren. Die Forschenden fanden Hausstaub jeglicher Größe in den Auffangbehältern der Luftfilter. Genauere Untersuchungen zeigten: Alle im Raum vorkommenden Allergene hefteten an Staubteilchen unterschiedlicher Größe – jedoch mit einer eindeutigen Tendenz: Bestandteile von Milben waren besonders häufig mit größeren, Haare von Katzen und Hunden vor allem mit kleineren Staubkörnchen verbunden.

Luftfilter reduzieren nachweislich Allergene aus der Luft

Die Wissenschaftler:innen zogen das Fazit, dass Luftfiltration eine wirksame Methode zur Beseitigung von Milben, Katzen- und Hundeallergenen sowie anderen Feinstaubpartikeln aus der Raumluft ist. Somit sehen sie es als vorbeugende Maßnahme zur Verringerung von Allergien ausgelöst durch Allergene im Innenraum.

 

Quelle:

Maya Manzano, J.M. et al.: Effect of airfiltration on house dust mite, cat and dog allergen sand particulate matter in homes. ClinTranslAllergy. 2022, 1-12 doi.org/10.1002/clt2.12137

 

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