Medikamentöse Behandlung

© zolnierek/fotolia
Medikamente zur Allergie-Behandlung

Lässt sich ein Allergenkontakt nicht oder nicht ausreichend vermeiden, kann zumeist eine Behandlung mit Medikamenten (Pharmakotherapie) helfen. Anders als bei der Allergenkarenz und der spezifischen Immuntherapie (bei Soforttyp-Allergie) setzt die medikamentöse Therapie in der Regel nicht bei den Krankheitsursachen an, sondern führt lediglich zu einer Beseitigung oder Linderung der Symptome. Man spricht deshalb auch von symptomatischer Behandlung. 

Da eine allergische Erkrankung nicht nur die Leistungsfähigkeit der Betroffenen mindern, sondern sich unbehandelt auch weiter verschlechtern kann, sollte sie auf keinen Fall bagatellisiert werden. Eine fachgerechte Behandlung ist deshalb wichtig. Dazu stehen wirksame und gut verträgliche Medikamente zur Verfügung.

Prinzipiell gibt es mehrere Gruppen von Arzneimitteln, die bei allergischen Erkrankungen wirksam sind. Sie greifen an verschiedenen Stellen in den Ablauf einer allergischen Reaktion ein und unterscheiden sich damit in ihrer Wirkungsweise, aber auch bezüglich der Dauer bis zum Wirkungseintritt ebenso wie in der Dauer der Wirksamkeit.

Die wichtigsten Wirkstoffgruppen zur Behandlung von allergischen Erkrankungen sind im Folgenden aufgeführt – unabhängig von der Art der Allergie oder sonstigen Erkrankung, bei der sie eingesetzt werden. Die meisten sind – teilweise in unterschiedlichen Darreichungsformen – zur Anwendung bei verschiedenen allergischen, aber auch nicht allergisch bedingten Krankheitsbildern geeignet.

Teilweise stehen feste Wirkstoffkombinationen zur Verfügung, in denen zwei oder mehr Arzneistoffe in einem Präparat enthalten sind. Dies kann vorteilhaft sein, wenn die Wirkstoffe zusammenwirken und dadurch weniger hohe Dosen der einzelnen Substanzen benötigt werden. Andererseits können die einzelnen Wirkstoffe weniger flexibel dosiert werden.

Bildliche Erklärung, an welcher Stelle im Körper verschiedene anti-allergische Medikamente ansetzten
Schema zum Stellenwert der Allergenvermeidung sowie der spezifischen Immuntherapie und Behandlung mit Medikamenten, veranschaulicht durch unterschiedlich große Kreise

Quellen:

Die hier aufgeführten Leitlinien und Aufsätze richten sich, so nicht ausdrücklich anders vermerkt, an Fachkreise. Ein Teil der hier angegebenen Aufsätze ist in englischer Sprache verfasst.

Letzte Aktualisierung:

08.04.2019

Ergänzende Informationen
Kostenfrei: Monatliche Nachrichten aus der Forschung

Umfrage: Wie zufrieden sind Sie mit dem Allergieinformationsdienst?

Bitte helfen Sie uns, unser Angebot zu verbessern, indem Sie an einer kurzen Umfrage teilnehmen. Herzlichen Dank!

Ihr Team des Allergieinformationsdienstes

Termine

Hier finden Sie aktuelle Termine zu Vorträgen, Seminaren und anderen Patientenveranstaltungen rund um das Thema Allergien

Facebook-Icon
Twitter-Icon

Folgen Sie uns

Wissenschaftliche Beratung

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Torsten Zuberbier
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité - Universitätsmedizin Berlin
E-Mail:
Torsten.ZuberbiernoSp@m@charite.de

Prof. Dr. Roland Buhl
Universitätsmedizin Mainz
Schwerpunkt Pneumologie
E-Mail:
roland.buhlnoSp@m@unimedizin-mainz.de

Wir verwenden Cookies um Ihnen den Besuch der Webseite so angenehm wie möglich zu machen. Wir benötigen Cookies um die Dienste ständig zu verbessern, bestimmte Features zu ermöglichen und wenn wir Dienste bzw. Inhalte Dritter einbetten, wie beispielsweise den Videoplayer. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Wir verwenden unterschiedliche Arten von Cookies. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Cookie-Einstellungen zu personalisieren:

Einstellung anzeigen.
In unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Informationen.

Dort können Sie Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit ändern.