Vorbeugung und Schutz

Allergien vorbeugen

Allergien vorbeugen: Die sogenannte Primärprävention ist das, was allgemein unter Vorbeugung verstanden wird: die Entstehung einer Allergie von vorneherein zu verhindern. Das bedeutet, alles zu vermeiden, was zu einer Erhöhung des Erkrankungsrisikos führen könnte, und alles zu tun, was den Körper toleranter gegenüber bestimmten Stoffen macht. Empfehlungen richten sich daher an jeden, der noch keine Allergie entwickelt hat. ...weiter

Verschlimmerungen vorbeugen: Die sogenannte Sekundärprävention zielt auf das Frühstadium einer Erkrankung: zum Beispiel bereits sensibilisierte Personen, die noch keine oder nur erste Krankheitszeichen zeigen. Die vorbeugenden Maßnahmen sollen verhindern, dass die Allergie voll ausbricht, dass ein Etagen- bzw. Symptomwechsel auftritt oder dass die Erkrankung chronisch wird. Dazu zählt etwa, individuell bekannte Allergene, wie bestimmte Lebensmittel oder Katzenhaare zu meiden. ...weiter

Tertiärprävention: In der Tertiärprävention geht es um Personen, bei denen die allergische Erkrankung bereits voll ausgebrochen ist. Ziel ist, eine weitere Verschlimmerung oder Folgeerkrankungen zu verhindern. Die Unterscheidung in Sekundär- und Tertiärprävention ist eher theoretisch. In der Praxis vermischen sie sich und es werden je nach Stadium der Erkrankung passende Maßnahmen zur Vorbeugung oder Therapie ergriffen, z. B. das Impfen, die spezifische Immuntherapie oder lindernde Aufenthalte im Hochgebirge. ...weiter

Leben mit einer Allergie

Arbeitsplatz: Jede/r siebte Deutsche leidet an einer berufsbezogenen Allergie. Hauterkrankungen sind der häufigste Grund für einen Antrag auf Anerkennung als Berufskrankheit. ...weiter

Ernährung: Eine Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit wirkt sich unweigerlich auf die Ernährung aus. Eine ausgewogene Kost ist in den meisten Fällen jedoch trotz eingeschränkter Nahrungsmittelauswahl möglich. ...weiter

Kinder und Allergien: Allergische Erkrankungen gehören bei Kindern und Jugendlichen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Kinder, deren Mutter oder Vater an einer Allergie leiden, haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls an einer Allergie zu erkranken. ...weiter

Schwangerschaft und Allergien: Mittlerweile leidet fast jede fünfte Schwangere unter Allergien. Wenn sich Nachwuchs ankündigt, ist die Freude meist groß. Bei Schwangeren mit allergischen Erkrankungen mischen sich jedoch häufig Unsicherheiten und viele Fragen darunter. ...weiter

Kleidung: Kleidung kann eine Vielzahl von Allergenen enthalten. Dabei richten sich jedoch die wenigsten Allergien gegen den Kleidungsstoff an sich. Meist sind Farben oder andere chemische Zusätze die Übeltäter. ...weiter

Wohnen und Baustoffe: Allergieanfällige Menschen sind in Innenräumen einer ganzen Reihe möglicher Allergieauslöser ausgesetzt - von Hausstaubmilben bis hin zu chemischen Ausdünstungen von Möbeln, Teppichen oder Farben. ...weiter

Reisen mit Allergien: Auch Menschen mit Allergien müssen nicht auf eine Urlaubsreise verzichten. Eine sorgfältige Vorbereitung erleichtert Allergikern das Reisen und den Aufenthalt auch in weit entfernten Ländern. ...weiter