Allergietests während der Schwangerschaft

Eine Allergie kann während der Schwangerschaft erstmals auftreten. Für die Diagnosestellung ist ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) besonders wichtig. Dabei fragt der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin nach den genauen Beschwerden und versucht, mögliche Auslöser zu ergründen. Zur Vorbereitung kann zum Beispiel ein Symptom-Tagebuch helfen.

Gut zu wissen:

Einen Vordruck für ein Heuschnupfen-Tagebuch und ein Neurodermitis-Tagebuch können Sie sich hier kostenlos herunterladen.

Vor weiterführenden Allergietests wird der Arzt oder die Ärztin abwägen, ob diese noch während der Schwangerschaft nötig sind und welche Risiken sie bergen. In der Regel wird während der Schwangerschaft auf Haut- und Provokationstests verzichtet. Auch wenn diese Tests unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden und als sicher gelten, bergen sie das Restrisiko einer allergischen Reaktion. Man verschiebt sie daher wenn möglich auf die Zeit nach der Schwangerschaft.

Diagnostische Diäten verbieten sich in der Schwangerschaft, da sie zu einer Nährstoff-Unterversorgung für Schwangere oder ungeborenes Kind führen könnten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die normalen Veränderungen des Immunsystems während der Schwangerschaft die Testergebnisse verfälschen.

Labortests

© WavebreakMediaMicro/fotolia
Hauttest zur Allergiediagnose am Arm - erst nach der Schwangerschaft

Labortests wie die Untersuchung auf spezifisches IgE im Blut sind dagegen auch in Schwangerschaft oder Stillzeit gut möglich. Allerdings ist ihre Aussagekraft begrenzt. Sie zeigen lediglich an, dass eine Sensibilisierung (Überempfindlichkeit) gegenüber einem Allergen vorliegt. Eine Aussage darüber, ob das Allergen tatsächlich Beschwerden verursacht, ist nicht möglich. Umgekehrt lässt sich eine Allergie gegen das getestete Allergen weitgehend ausschließen, wenn kein spezifisches IgE im Blut nachweisbar ist.

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